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Die Donau, der zweitgrößte Strom in Europa (2.840 km lang), entspringt im Schwarzwaldgebirge und mündet im Schwarzen Meer. Der Strom durchfließt 10 Länder (Deutschland, Österreich, Slovakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldau, Ukraine) und 4 Hauptstädte (Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad).
Die Donau entsteht durch die Vereinigung von drei Quellen: Breg, Brigach und Donau Quelle und trennt sich schicksalhaft bei der Stadt Tulcea (Rumänien) in drei Hauptarme: Chilia, Sulina und Sfantul Gheorghe. Vor der Verschmelzung mit dem Schwarzen Meer bildet die Donau eine der spektakulösesten und interessantesten Feuchträume der Welt – als Habitat der Wasservögel.
Als exotisches Gebiet mit über 1.200 Arten von Pflanzen, Bäumen und Stauden, in denen sich ca. 300 Vogelarten niederlassen, mit über 3.400 (wirbel- uns wirbellosen) Tierarten und 90 Fischarten deckt das Donaudelta eine Fläche von 5.640 km² und wird von der UNESCO 1990 als Biosphärenreservation, Ramsar-Zone, Naturweltvermögen anerkannt und 2000 wurde ihm das "Europäische Diplom für geschützte Areale" verleiht.
Dieses unglaubliche Wasserland bietet die besten Bedingungen für Ornitologie und wundervolle Naturveranstaltungen (Seen, schwimmende Schilfinseln, überschwemmte Inseln), die nur mit kleinen Ruderbooten und unter strikter Anleitung von Zonenkennern zugänglich sind.
"Nirgends in Europa kann ein Gebiet mit so mannigfaltigen und zahlreichen Lebewesen begegnet werden: Bevölkerungen von Schmetterlingen, Vögeln und Enothunde, Fische aller Arten, Otter und Bisam, Wildschweine, Kaninchen und Rehe.
Im Donaudelta angekommen verdient es sich die majestätischen Schwäne zu bewundern sowie die Vielfalt der Vögel, welche aus extraeuropäischen Räumen zufliegen: Weißschweifadler, Sommerschwan, großer Kormoran, gemeiner Pelikan und krauser Pelikan, Rothalsgans, große Wildgans und kleine Wildgans, Rennfuß, Ente mit schwarzem Kopf, rote Fuchsente und weiße Fuchsente, Silberreiher, Polartaucher, Mandelkrähe, Reiher und anderes Federvieh.
Tebenfalls wächst hier neben den Trauerweiden, die wie echte Santinellen die Kanäle bewachen, das Schilf, das 180.000 ha bedeckt, als weltweit weiteste Zone. Aber eine der entzückendsten Ansichten bilden im Donaudelta die Seerosen. Das sind echte Diamante der Seeränder – weiße und gelbe Seerosen."